foodwatch - die Essensretter

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Die Verlockungen der Werbung

Besonders unsere Kinder sind täglich Verlockungen wie überzuckerten Schoko-Knusper-Müslis, süßen Fitness-Drinks und übersalzenen Snacks ausgesetzt. Dass unser Denkmotor, das Gehirn, bei so einem minderwertigem Treibstoff ins Stocken gerät, verwundert dabei kaum.

Das Problem der Deklaration

Leider ist es für die Kunden der Lebensmittelindustrie gar nicht so einfach, wirklich gesunde Produkte von den Mogelpackungen zu unterscheiden. Natürliche Inhaltsstoffe? Fehlanzeige! Gut sichtbare Mengenangaben für Zucker, Fette und Salz? Fehlanzeige! Stattdessen findet man auf vielen Produkten oft irreführende, ja manchmal sogar schlicht unwahre Beschriftungen - in der schönsten Marketingsprache auf die Verpackung gepinselt! Die Wahrheit wird verschwiegen oder im Kleingedruckten versteckt.

» Denn Etiketten lügen wie gedruckt «

Was ist das Problem?

Was wir essen, entscheiden nicht wir selbst. Der einzelne Verbraucher muss machtlos zuschauen, wie die Nahrungsmittelindustrie der Politik die Spielregeln diktiert. Lobbyisten bestimmen, was auf unsere Teller kommt. Und was wir über unser Essen wissen dürfen. Damit wird erst Schluss sein, wenn wir Verbraucher uns zusammenschließen und für unsere Rechte kämpfen. 

foodwatch kämpft für die Rechte der Verbraucher 

foodwatch entlarvt die verbraucherfeindlichen Praktiken der Lebensmittelindustrie und kämpft für das Recht der Verbraucher auf qualitativ gute, gesundheitlich unbedenkliche und ehrliche Lebensmittel. foodwatch ist unabhängig von Staat und Lebensmittelwirtschaft und finanziert sich aus Förderbeiträgen und Spenden. foodwatch ist ein gemeinnütziger Verein, dem jeder beitreten kann. 

Was will foodwatch?

  • Dass Gesetze die Rechte der Verbraucher schützen – und nicht einseitig die der Industrie.
  • Dass Verbraucher beim Essen das Sagen haben und wissen, was in Lebensmitteln drin ist.
  • Dass die Industrie aufhört, ihre Produkte irreführend mit falschen Versprechungen zu bewerben.
  • Dass alle Menschen genug zu essen haben und sich eine ausgewogene Ernährung leisten können.
  • Dass Lebensmittel die Gesundheit der Verbraucher nicht gefährden.
  • Dass Verbraucher ihre Macht nutzen: Solange wir uns nicht gemeinsam wehren, sitzt die Lebensmittelwirtschaft am längeren Hebel.
foodwatch - die EssensretterErfahren Sie mehr über foodwatch unter foodwatch.de
Veröffentlicht am 01.08.2011